Memories

Eine Fotoausstellung zu Erinnerungsorten, Spuren und Vergänglichkeit

Die Ausstellung «Memories» zeigt aktuelle fotografische Arbeiten. Unter dem Titel «Was bleibt» setzt sich die Künstlerin Serap Vitarelli mit der Vergänglichkeit auseinander. Florian Bachmann fotografiert in seiner Werkserie «Lieux de Mémoire» geschichtsträchtige Orte der Schweiz. «Gestern – heute» von Susanne Scherer zeigt neue Ortsbilder, die Archivaufnahmen gegenübergestellt.

Das Publikum ist eingeladen, eigene Erinnerungen in die Ausstellung einzubringen.

4. Juli bis 19. Oktober 2024

Vernissage: 4. Juli – 18 Uhr
Finissage: 19. Oktober – 16 Uhr

Öffnungszeiten jeweils samstags von 14 – 17 Uhr

Warum wählt das Museum dieses Thema?

Die Stiftungsurkunde beschreibt: «Die Stiftung verwaltet, sichert und ergänzt die Sammlung von Gegenständen aus allen Lebensbereichen, die einen Bezug zu Thalwil haben».

Jeder Gegenstand erinnert an Vergangenes, hat eine Geschichte und ist damit Zeuge der Vergangenheit. Jedes Bild, jedes Foto hält einen Augenblick fest. Alle diese Objekte, diese Reminiszenz, bewahren und erzählen Geschichten und Bilder aus vergangenen Zeiten. Sie sind wichtige Zeitzeugen, die historische Epochen festhalten und repräsentieren. Durch sie erfahren wir vom Leben in der Vergangenheit und können diese Geschichten, ergänzt durch unser Wissen und unsere persönlichen Erfahrungen für kurze Zeit wieder lebendig, gegenwärtig werden lassen. Erinnerungen werden wieder wach.

Das Erinnern ist Grundlage und Voraussetzung für das Selbstverständnis und die Identitätsbildung eines Menschen, einer Kultur und einer Gesellschaft.
Erinnern und das Phänomen des Vergessens sind untrennbar miteinander verbunden und stehen in einem dialektischen Verhältnis zueinander.

Das Museum ist ein wichtiger Ort des gesellschaftlichen Gedächtnisses, wo die Vergangenheit und Geschichte der Gesellschaft in die Gegenwart geholt werden kann. Das zeigt die Gegenüberstellung «Gestern –heute» von Susanne Scherer mit ihren neuen Ortsbildern, welche Archivaufnahmen gegenübergestellt werden.

Das Museum ist ein Ort, an dem unterschiedliche Sichtweisen aufgezeigt werden und im Dialog und in der Auseinandersetzung mit ihnen, das persönliche Wissen erweitert und die aktuelle Wahrnehmung der Welt geschärft werden kann und damit der Verdrängung, sowie der Nostalgie entgegenwirken. Auf diese Weise trägt das Museum zu einer objektiveren Sicht und einem besseren Verständnis von Geschichte und Gegenwart bei.


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© Stiftung Museum Thalwil 
Grafik und Web von Markiert.

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